Naturparadies Japan

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Japan liegt vor der Ostküste des asiatischen Kontinents. Der flächenmäßig viertgrößte Inselstaat der Welt besteht im Kern aus vier Hauptinseln, auf die sich auch die Bevölkerung konzentriert. Mit über 126 Millionen Einwohnern liegt Japan auf Platz zehn der bevölkerungsreichsten Länder der Erde - und dennoch ist Platz für ein einzigartiges Naturparadies.


Mit einer Gesamtfläche von 378`000 Quadratkilometern ist Japan etwas grösser als Deutschland (mit 357`121 qkm) oder etwa 9 mal so gross wie die Schweiz (41`282 qkm).

Und wie die Schweiz besteht auch Japan zum grossen Teil aus Gebirgen. Im Land der aufgehenden Sonne sind es etwa drei Viertel des Landes, das restliche Viertel machen Flachland und Gewässer aus. Zudem besteht Japan aus einer Reihe von Inseln, die sich auf über 3`000 Kilometer von Norden nach Süden erstrecken.

Die vier Hauptinseln sind Hokkaido, Honshu, Shikoku und Kyushu. Im Meer um Japan gedeihen aufgrund der dort herrschenden warmen und kalten Meeresströmungen zahlreiche Fischarten. Fisch ist auch seit jeher eines der Hauptnahrungsmittel der Japaner.

Auch in Japan gibt es vier deutlich voneinander abgegrenzte Jahreszeiten: Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Zwei der schönsten Attraktionen Japans sind die Kirschblüte im Frühling und das kraftvolle Rot, Orange und Gelb des Herbstlaubes. Die Japaner lieben den Wechsel der Jahreszeiten und verfolgen ihn über spezielle Karten, die z.B. anzeigen, wo die Kirschblüte oder das Herbstlaub in voller Pracht zu sehen sind.




Der hohe Norden und der Süden Japans - dazwischen liegen immerhin knapp 3000 Kilometer -  haben ein ganz unterschiedliches Klima.

So ist es im März durchaus möglich, im Norden des Landes noch Ski zu fahren, während im Süden bereits sonnenbaden angesagt ist.




Aufgrund seiner Lage in einer tektonisch aktiven Region leidet Japan oft unter großen Naturkatastrophen wie Vulkanausbrüchen und Erdbeben - aber auch Taifune wüten immer wieder verheerend.

Immer wieder kosten diese Naturkatastrophen zahlreichen Menschenleben, wie etwa beim Hanshin-Awaji Erdbeben im Januar 1995 und dem gewaltigen Ost-Japan-Erdbeben im März 2011.

Deshalb arbeiten die Japaner seit langem hart daran, die Auswirkungen der Katastrophen möglichst gering zu halten. Japan verwendet neueste Technologien, um erdbebensicher zu bauen und Stürme besser vorhersagen zu können.


 


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