New Yorker Künstlerin Miru Kim reist nackt um den Globus

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Wie Reisen und Kunst unter einen Hut gebracht werden können? Das zeigt uns die aus Korea stammende New Yorker Künstlerin Miru Kim.  Sie ist nicht nur eine grossartige Künstlerin, sondern reist auch leidenschaftlich gerne und ist zudem eine begeisterte Anhängerin der Freikörperkultur. Für ihr Projekt "Naked Cities" fotografierte sich Miru Kim in Städten rund um den Globus auf Hausdächern, in Ställen oder auf Brücken - natürlich nackt!




Dass die heute 32-jährige Miru Kim einmal den Ruf einer extravaganten, provozierenden und erfolgreichen  Künstlerin haben würde, das hätte noch vor einigen Jahren niemand geglaubt. Da studierte Miru Kim schön brav Medizin in New York.

Doch dann beschloss sie, ihrer grossen Leidenschaft nachzugehen - dem Fotografieren

Und sie begann 2004 hartnäckig, ein ungewöhnliches Kunstprojekt in die Realität umzusetzen. Kim fotografiert sich selbst an den ungewöhnlichsten Orten, überall auf der Welt und vollkommen nackt! Ob verlassene Brücken, Unterführungen oder Fabrikgebäude bis hin zu Schweineställen - je ungewöhnlicher, umso besser.




Nicht selten brachte sich Kim durch ihr ambitioniertes Unterfangen in Gefahr. So hat sie einmal auf ihren Streifzügen auf der Suche nach einem geeigneten Ort eine Leiche entdeckt, oder musste schon mal verärgerte Wachleute in Istanbul besänftigen.

So eigenartig das auf den ersten Blick klingen mag, für Kim selbst sei das aber eine äussert wertvolle Zeit gewesen - all diese Erfahrungen halfen ihr, eigene tiefliegende Ängste zu überwinden.




Die wohl aufsehen erregendste Aktion lieferte Miru Kim im Rahmen der Art Basel in Miami ab. Die Performance-Künstlerin verbrachte vier Tage nackt im Schweinestall - tierische Mitbewohner inklusive!

Durch grosse Schaufenster konnten Besucher der Kunstmesse die (wen überrascht es:) nackte Miru Kim dabei beobachten, wie sie bei den Schweinen im Stall ass, schlief und wohnte.

Mit ihrem Projekt "I like pigs and pigs like me" (ich mag Schweine und Schweine mögen mich) wollte die Künstlerin "die Grenzen zwischen Tier und Mensch verwischen". Aha.





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