Mitterfirmiansreut- Eine ganze Kirche aus Schnee und Eis!

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Alle haben sich über diesen schönen Herbst mit angenehmen Temperaturen und viel Sonnenschein gefreut. Alle? Wirklich alle? Nein, die Einwohner eines kleinen Dorfs mitten im Bayrischen Wald wünschen sich nichts sehnlicher als klirrende Bibberkälte und viel, viel Schnee und Eis! Denn die Einwohner von Mitterfirmiansreut wollen eine ganze Kirche erbauen - aus Schnee und Eis!




Und dafür muss es richtig kalt werden - und ganz schön was runterschneien. Denn rund 1100 Tonnen Schnee und Eis brauchen die Mitterfirmiansreutener (Zunge schon gebrochen bei diesem Namen?), um ihre Schneekirche zu erbauen. Stolze 26 Meter lang und elf Meter breit soll das Gotteshaus sein und Platz für 190 Menschen bieten, der Kirchturm immerhin 17 Meter hoch werden.

Die Pläne sind fix und fertig, und auch das stützende Holzgerüst ist bereits gebaut. Allein der Schnee fehlte noch. Eigentlich sollte die Kirche soll am 17. Dezember feierlich eröffnet werden. Danach sollte jede Woche zumindest ein Gottesdienst stattfinden.Wie lange? Steht in den Sternen oder besser: Das hängt vom Wetter ab.

Es wird übrigens nicht das erste Mal sein, dass Mitterfirmiansreut eine Schneekirche hat: Vor genau 100 Jahren, im Winter 1911, beteten die Dorfbewohner schon mal vor einem Eis-Altar – allerdings nicht ganz freiwillig: Starker Schneefall hinderte sie damals daran, den Fußmarsch zur nächsten Kirche im Nachbardorf anzutreten. Und so bauten sie sich kurzerhand ihre eigene Kirche – aus Schnee!

Impressionen aus Mitterfirmiansreut und dem Bau der Schneekirche:

Noch ist sie nicht ganz fertig, die Kirche aus Schnee und Eis... aber dennoch schon beeindruckend.
Auf der "Baustelle".
Gearbeitet wird Tag - und Nacht.
Die Kirche von innen.
Schon vor 100 Jahren erbauten die Mitterfirmansreuter eine Kirche aus Schnee.








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