E- Mail aus dem Pfefferland- Madagaskar

By | 15:55

Wandern mit Zebus im Pfefferland- Madagaskar. Diese äusserst amüsante Geschichte wurde uns zugesandt von Edith- Hotelmanagerin auf Madagaskar. 

Liebe Freunde,

fast bin ich zurück im normalen Leben und sende wie gewohnt sonnige, schwitzige Grüsse! Viel Spass beim Lesen, eine Fortsetzung der tanzenden Kuh.

Seit ich freigestellt wurde, verging die Zeit wie im Flug. Ich wollte vor Ende August meine beiden Höckerrinder, auch Zebus genannt aus der Hotelanlage holen, weil die mein Privatbesitz mit offiziellen Papieren sind. 

Gedacht – getan, rief ich einen ehemaligen Mitarbeiter, welcher auch die Stelle verloren hatte an. Claude der Gärtner war immer gut zu meinen Viechern gewesen und hatte sie gepflegt und gefüttert. Ich fragte ihn um seine Mithilfe, die Tiere an meinen neuen Wohnort zu bringen. Wir vereinbarten einen frühen Morgen und er versprach, einen zweiten Mann als Hilfe mitzubringen. 

Wir wollten die vier Kilometer bei Ebbe am Strand entlang laufen. Zebus sind keine Haustiere und eher aggressiv gegenüber Menschen. – Claude war pünktlich vor Ort,  doch leider kam er ohne seinen Helfer.  Also übernahm ich die Führung der schwarz- weiss gefleckten Kuh, Claude nahm den 1000 Kg schweren Bullen, genannt Mena Lay (roter Mann).




Etwas nervös machte mich der erste Teil der Wanderung, welche durch die Hauptstrasse und den Frischmarkt des 5000 Seelen- Dorfes führte.

Ich ahmte die schnalzenden Geräusche der Hirten nach und dachte "freundlich" lachen erlaubt! Tatsächlich  wirkte es und mein Rindvieh war zahm und friedlich wie ein "Hündchen". Kein Bocken und keine Hörner im Menschenfleisch! 

Beim Markte herrschte wie immer viel Betrieb. Es wurde eine schöne Wanderung mit kurzen Pausen, damit die Tiere die besten Blätter fressen konnten. Das Meer rauschte in der Ferne und man sah die weisse Gischt, der Himmel war wolkenlos und dunkelblau. Traumhaft!

Idylle – Illusion egal - zu Hause angekommen hatten wir alle Durst und auch die Kühe tranken sofort ex je 10 Liter Wasser. Ab jetzt geniessen sie das Weideleben und ich kann sie wieder jeden Tag sehen.

Liebe Grüsse aus dem Pfefferland! 





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