Sexbombe als Kunstobjekt. Marilyn Monroe

By | 21:09


Chicago: Marylin Monroe wird jetzt auch zum Kunstobjekt. Als "Sexbombe" zog Marilyn Monroe zog schon zu Lebzeiten die Blicke auf sich. In Chicago zog eine 8 Meter hohe Statue der Schauspielerin viele Schaulustige an. Die Statue ist der wohl berühmtesten  Filmszene nachempfunden - und war eine richtige Touristenattraktion.


Mehr als acht Meter hoch ist die Statue von Marilyn Monroe, die bereits 2011 als neue Touristenattraktion in Chicago enthüllt wurde. Sie zeigt die Filmdiva in ihrer wohl berühmtesten Pose, einer  Szene aus dem Film "Das verflixte 7. Jahr". Darin wird der Rock des früheren US-Filmstars von der Abluft der U-Bahn hochgeblasen.

Die meisten Passanten auf der sogenannten Magnificent Mile von Chicago stellten sich unter den Rock der legendären Schauspielerin, wobei an dieser Stelle erwähnt werden muss, dass es vorallem Männer sind, die ihren Augen kaum trauten ;-)




Die Statue zeige deutlich mehr Bein und Unterhose als das Film-Original, schrieb die "Chicago Tribune". Vielleicht mit ein Grund, weshalb sich die Statue schon innert wenigen Tagen zu einem wahren Publikumsmagnet entwickelt hatte.

Naja, eigentlich mehr zu einem Männermagnet. Zwar sind auch junge Mädchen und Frauen da, aber vorallem  männliche Jugendliche und Erwachsene haben ihren Spass daran. 

Besonders beliebte "Stellung" bei den Schaulustigen: Zwischen den Beinen der Statue stehen, mit dem Blick nach oben. Ironie der Geschichte: Monroe habe die Ausnutzung ihres Bildes bis zu ihrem Tod beklagt, schreibt die "Tribune". Nun beginne die Gafferei von Neuem.




Billy Wilder hatte in "Das verflixte 7. Jahr" Regie geführt. In der Szene, die die Vorlage für die Statue lieferte, verlassen Monroe und ihr Co-Star Tom Ewell ein Kino in Manhattan. Sie stehen auf einem Belüftungsschacht der U-Bahn. Als unten eine Bahn vorbeifährt, sorgt dies für einen Luftzug, der Monroes Rock anhebt. Die Szene schrieb Kinogeschichte, das Foto wurde weltberühmt.

Für Monroe hatte die Szene laut "Chicago Tribune" dramatische Folgen: Ihr damaliger Mann, Baseballstar Joe DiMaggio, fand offenbar, dass seine Frau viel zu offenherzig war. Er soll Monroe deswegen angegriffen haben. Wenige Wochen später reichte das Paar ihre Scheidungspapiere ein.

Trotzdem die Statue ein wahrer Publikumsliebling war, wurde "Forever Marilyn" 2012 ins californische Palm Springs umgesiedelt.



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