Sansibar- Paradies am indischen Ozean

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Wild und ungezähmt!!

Viele Menschen speziell aus Europa glauben, es handle sich bei Sansibar um nur eine Insel. Dabei ist Sansibar eine kleine Inselgruppe, die verträumt vor der tansanischen Ostküste im indischen Ozean liegt. 


Die Perle am Indischen Ozean, Sansibar, besteht aus zwei grossen und vielen kleinen Inseln. Politisch ist Sansibar nicht völlig unabhängig, sondern ein halbautonomer Teilstaat von Tansania. Von dort kommt man als Tourist auch auf die Inseln.

Etwa 1,1 Millionen Menschen leben auf den verschiedenen Inseln von Sansibar. Weit über 95 % sind muslemisch, dazu gibt es noch Minderheiten von anderen Religionen. Die Menschen auf Sansibar sind als sehr tolerant bekannt.

Gesprochen wird Swahili und Arabisch, Englisch ist Amtssprache. 

Die Hauptinsel der Inselgruppe heißt Unguja mit der Haupstadt Zanzibar Town. Alte Sultanspaläste, Leuchttürme und mittelalterliche Festungen prägen das Bild der Hauptstadt.

Die Strände sind paradiesisch und die Unterwasserwelt ebenso.

Nördlich davon liegt Bemba, wobei Bemba touristisch noch nicht erschlossen ist.




Die Inseln selbst und auch viele der Häuser, die darauf gebaut wurden, bestehen aus Korallen, was natürlich für einen ganz besonderen Effekt sorgt und einen ganz eigenen Charme hat.




Wie überall in den Tropen gibt es auch auf Sansibar Regenzeiten: Den "kleinen Regen" von November bis Mitte Dezember und den "grossen Regen" von Ende März bis Anfang Juni.  

April und Mai sollten Sie meiden, da sind die Regenfälle echt heftig und dauerhaft. Weshalb auch die meistens Hotels und Lodges auf Sansibar während dieser Zeit ohnehin geschlossen haben.

Die kühlsten Monate sind Juni bis August mit durchschnittlichen Tiefsttemperaturen von 22 bis 24°C, die wärmsten Monate sind November bis Februar mit durchschnittlichen Höchsttemperaturen von 30 bis 32°C.

Die trockenen Sommermonate von Juli bis Oktober für den Mitteleuropäer sicher die angenehmsten Ferienzeiten.

Für grosse und kleine Abenteurer gibt es viel zu entdecken, von seltsamen Pflanzen und Tieren bis zur Möglichkeit, typische Dörfer dieser Gegend zu besichtigen und sich so einen kleinen Einblick in das traditionelle Leben der Menschen des Landes zu verschaffen.




Kulturell und auch was die Landschaft angeht hat Sansibar also einiges zu bieten und kann bei Weitem nicht nur mit schönem Wetter und Strand überzeugen, auch wenn dies natürlich auch sehr wichtige Faktoren für den Tourismus sind.

Was man bei einem Besuch auf diesen Inseln auf jeden Fall besuchen sollte, ist das House Of Wonders, das das erste Haus auf den Inseln war, welches mit elektrischem Strom versorgt war und noch andere technische Möglichkeiten zu bieten hatte.




Sehr sehenswert ist aber auch Stone Town, wo heute noch viele Häuser stehen, die früher der Oberschicht vorenthalten waren und die besonders schön sind. Zahlreiche dieser Häuser wurden wieder instand gesetzt und geben einen Eindruck von der früheren Pracht der Stadt.

Auf Sansibar ist die Taarab-Musik sehr populär. Diese Musikrichtung hat auf der Inselgruppe ihren Ursprung und ist durch ihren besonderen Rhythmus gekennzeichnet.

Es existieren keine öffentlichen Nahverkehrsmittel in Sansibar; es verkehren jedoch private Sammeltaxen, die als Daladala bezeichnet werden. Erkundigen Sie sich in Ihrem Hotel, wie genau die "Konditionen" sind. 

Von Sansibars etwa 1`600 Kilometer Strassen sind die wichtigsten Verbindungen asphaltiert oder teilasphaltiert. Die restlichen Strassen sind Schotterstrassen oder unbefestigt und werden unregelmäßig instandgesetzt. 

Urlaub auf Sansibar macht, wer Ruhe, Entspannung und die Nähe zur Natur sucht. Die meisten Hotels haben einen hohen Standard, dennoch: Sie sind hier in Afrika. Sooooo genau wird es hier in den meisten Dingen nicht genommen.

Aber genau DAS macht ja auch einen Teil des Charmes aus :-)




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